Content Strategy Forum Conference 2014 Frankfurt, 1-3 July

Workshop

Brigitte Alice Radl
Heinz Wittenbrink

Fighting the Content Monster - Content Strategy for HigherEd

Workshop (in German), 1 July 2014, Frankfurt Press Club

Content Strategy for Higher Ed from Brigitte Alice Radl

Take Aways:

  1. Hochschulen im Netz: Besonderheiten, Herausforderungen, Probleme
  2. Content Strategy campusweit: Vorgehensweise, Methoden, Arbeitsschritte
  3. Content und Online-Lehre: Zukunftsperspektiven

Zu 1: Hochschulen unterscheiden sich von anderen Organisationen in vielerlei Hinsicht. Sie haben eine komplexe Struktur, behandeln ein breites Themenspektrum und sprechen unterschiedliche Zielgruppen an. Daher fällt es ihnen besonders schwer, konsistent im Netz zu kommunizieren und sich intern so zu organisieren, dass die Produktion und Verwaltung von Inhalten auf hohem Niveau langfristig sichergestellt werden kann. Im ersten Teil des Workshops stellen wir Content-Strategie als ein methodisches Framework vor, mit dem sie ihre Webkommunikation strategisch planen und umsetzen können. Dabei werden die Wünsche und Erwartungen der BenutzerInnen ebenso berücksichtigt wie die Ziele der Hochschule selbst.

Zu 2: Wir arbeiten derzeit an einer Content-Strategie für unsere eigene Hochschule, die FH JOANNEUM. Dabei beziehen wir uns auf die Vorgehensweise der Disziplin „Content Strategy”, die sich in der US-amerikanischen Agenturpraxis entwickelt hat. Wir möchten Methoden und Instrumente vorstellen, Schwierigkeiten und unvorhergesehene Stolpersteine aufzeigen und auch Erfolge unseres Projekt präsentieren.

Zu 3: Hochschulen (und andere Bildungsanbieter) gehen immer mehr dazu über, auch ihr eigentliches Produkt, die Lehre, im Netz anzubieten. In den letzten Jahren haben die „Massive Open Online Courses” (MOOCs) deutlich gemacht, dass das Netz für Hochschulen eine ähnlich große Herausforderung ist wie für Verlage. Die Content-Strategien von Hochschulen werden nur erfolgreich sein, wenn die Lehrangebote und anderen Inhalte (z.B. Marketing-Content und Wissenschaftskommunikation) als zusammengehörend begriffen werden. Wir wollen diskutieren, wie Hochschulen mit dieser Herausforderung umgehen können.

Speakers: